Vorträge
Übersicht für Samstag, 10.11.2007, Saal A (R12 T03 F87)
| Zeit | Thema |
|---|---|
| 10:15–11:00 | Was gibt es Neues in OpenOffice.org 2.3? |
| 11:15–12:00 | Software-Patente – Die dritte Runde läuft |
| 12:15–13:00 | Sicherheit beim Onlinebanking |
| 13:15–14:00 | Serienbriefe mit OOo Writer |
| 14:15–15:00 | OOo Portable – OpenOffice.org für die Hosentasche |
| 15:15–16:00 | Asterisk am ISDN Basisanschluss |
| 16:15–17:00 | Warum freie Software in der Schule? |
| 17:15–18:00 | Leider kurfristig abgesagt: Gentoo – Die Metadistribution |
Übersicht für Samstag, 10.11.2007, Saal B (R12 S03 H20)
| Zeit | Thema |
|---|---|
| 10:15–11:00 | Linux in die Lehrerausbildung |
| 11:15–12:00 | Hochverfügbarkeit mit Reliable Server Pooling |
| 12:15–13:00 | Grundlagen Virtuelle Server |
| 13:15–14:00 | GPLv3 – Wie funktioniert freie Software? |
| 14:15–15:00 | Kartengenerierung mit den "Generic Mapping Tools" |
| 15:15–16:00 | Großkaliber: Spamfilter für 1 Mio. Mails pro Tag und aufwärts |
| 16:15–17:00 | Einführung in Python |
Übersicht für Sonntag, 11.11.2007, Saal A (R12 T03 F87)
| Zeit | Thema | |
|---|---|---|
| 11:00–11:45 | Perl erweitern – Module vom Comprehensive Perl Archive Network (CPAN) | |
| 12:00–12:45 | Kubuntu – Collaboration to the Core | |
| 13:00–13:45 | VIM Configuration for Perl | |
| 14:00–14:45 | 10 Jahre GNOME-Desktop: Ein kurzer Blick in Vergangenheit und Zukunft des GNOME-Projekts | |
| 15:00–15:45 | GPLv3 – Praktische Auswirkungen | |
| 16:00–16:45 | OLAP mit Open Source - denken Sie multidimensional! |
Übersicht für Sonntag, 11.11.2007, Saal B (R12 S03 H20)
| Zeit | Thema |
|---|---|
| 11:00–11:45 | Gaming unter GNU/Linux |
| 12:00–12:45 | Spamfilterung auf SMTP-Ebene mit Hermes |
| 13:00–13:45 | JackLab - Musikproduktion und Linux |
| 16:00–16:45 | Leider kurfristig abgesagt: Sprechendes Linux: Zwischen Sprachausgabe und Großschrift – So Arbeiten Blinde und Sehbehinderte |
Lage der Säle
Vorträge für Saal A finden in Raum R12 T03 F87 statt.
Raum R12 T03 F87 befindet sich über dem Glaspavillon (Hauptausstellung) in der 3. Etage im grünen Innenbereich, Flur F.
Vorträge für Saal B werden in Raum R12 S03 H20 abgehalten.
Raum R12 S03 H20 befindet sich ebenfalls in der 3. Etage über dem Glaspavillon, jedoch im gelben Innenbereich, Flur H.
Die Aussteller für Saal C, Thema "Bildung/Schule & Open Source", befinden sich in Raum R12 V02 D20.
Raum R12 V02 D20 befindet sich in der 2. Etage über dem Glaspavillon, im blauen Innenbereich, Flur D.
Die Wege zu den Räumen werden außerdem mit farbigen Schildern markiert; grün für Saal A, gelb für Saal B, blau für Saal C.
Material zu Vorträgen und Workshops
Wir veröffentlichen oder verlinken gerne Materialien wie Vortragsfolien, Code-Beispiele etc. zu den gehaltenen Vorträgen und Workshops. Wir bitten die Referenten, die Material veröffentlichen möchten, dieses an webcontent @ come2linux.org zu schicken.
Aktuell sind Materialien zu den folgenden Vorträgen zum Download verfügbar:
- GPLv3 – Praktische Auswirkungen
- Spamfilterung auf SMTP-Ebene mit Hermes
- Perl erweitern – Module vom Comprehensive Perl Archive Network (CPAN)
- Hochverfügbarkeit mit Reliable Server Pooling
- Einführung in Python
- VIM Configuration for Perl
- Linux in die Lehrerausbildung
- 10 Jahre GNOME-Desktop: Ein kurzer Blick in Vergangenheit und Zukunft des GNOME-Projekts
- Asterisk am ISDN Basisanschluss
- OOo Portable – OpenOffice.org für die Hosentasche
- Großkaliber: Spamfilter für 1 Mio. Mails pro Tag und aufwärts
- Sicherheit beim Onlinebanking
- Was gibt es Neues in OpenOffice.org 2.3?
- JackLab - Musikproduktion und Linux
- Gaming unter GNU/Linux
- Kartengenerierung mit den "Generic Mapping Tools"
Samstag, 10:15–11:00, Saal A
Was gibt es Neues in OpenOffice.org 2.3?
Referent: Jacqueline Rahemipour
Mittlerweile ist es mehr als zwei Jahre her, seit OpenOffice.org 2.0 veröffentlicht wurde. Lang erwartet waren die umfangreichen Änderungen im Präsentationsmodul Impress sowie das neu eingeführte Datenbankmodul Base.
Doch was ist seitdem passiert? Mit der heute aktuellen Version 2.3 wurde OpenOffice.org sicher nicht neu erfunden. Die freie Office-Suite wurde in vielen kleinen und einigen großen Schritten kontinuierlich weiterentwickelt. Die Highlights der Version 2.3 sind ohne Zweifel das neue Diagramm-Modul und der Bericht-Designer für Base.
Wie ist der aktuelle Stand der freien Office-Suite und wie geht es weiter? Welche großen und auch kleinen Neuerungen gibt es? Eine Livedemo soll die wichtigsten Verbesserungen zeigen.
Samstag, 10:15–11:00, Saal B
Linux in die Lehrerausbildung
Referent: Wolf-Dieter Zimmermann
Seminarix - die Linux Live-CD auf Basis Kubuntu/Debian. Ein Beitrag zu einer kritischen Ausbildung mit den digitalen Medien. Nur wer Alternativen hat und kennt, kann sich entscheiden.
Samstag, 11:15–12:00, Saal A
Software-Patente – Die dritte Runde läuft
Referent: Dr. Peter Gerwinski
Für jeden, der Software entwickelt oder anwendet, stellen Software-Patente eine existentielle Bedrohung dar. Dieser Vortrag gibt eine Einführung in die Problematik und einen Überblick über die aktuelle Entwicklung.
Samstag, 11:15–12:00, Saal B
Hochverfügbarkeit mit Reliable Server Pooling
Referent: Thomas Dreibholz
Mit der ständig wachsenden Verbreitung von Internetzugängen nimmt auch die Anzahl an verfügbarkeits-kritischen Diensten im Netz zu. Ausfälle von z.B. VoIP-Vermittlungsanlagen zur Weiterleitung von Notrufen oder e-Commerce-Anwendungen sind nicht akzeptabel. Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Diensten bei Geräte- und Netzwerkausfällen müssen diese Komponenten redundant ausgelegt sein. Spezialisierte Redundanzlösungen – insbesondere z.B. für Web-Server – gibt es zwar viele; eine einheitliche, für viele Dienste nutzbare Lösung fehlte jedoch noch. Reliable Server Pooling, abgekürzt RSerPool, ist ein Rahmenwerk zur Bereitstellung hochverfügbarer Anwendungen durch redundante Server; es befindet sich zur Zeit in der Standardisierung durch die IETF RSerPool-Arbeitsgruppe. Im RSerPool-Konzept werden Server, welche den gleichen Dienst anbieten, zu einem Pool zusammengefaßt. Neben der Hauptaufgabe – der Verfügbarkeit von Diensten – ist insbesondere auch die Lastverteilung ein wichtiges Anwendungsgebiet von RSerPool.
Im Rahmen eines Forschungsprojektes haben wir - die Arbeitsgruppe "Technik der Rechnernetze" am Institut für Experimentelle Mathematik der Universität Duisburg-Essen - im Jahre 2002 damit begonnen, einen plattformunabhängigen RSerPool-Prototypen als Open Source unter GPL-Lizenz zu entwickeln. Mittlerweile wird unser Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Unser System läuft zur Zeit unter Linux, FreeBSD, Darwin (MacOS X) und Solaris, wobei die Unterstützung für weitere Plattformen – insbesondere auch für Embedded-Systeme – geplant ist. Als einzige vollständige Implementierung des zukünftigen RSerPool-Standards sind wir Referenzimplementierung der IETF RSerPool-Arbeitsgruppe und wirken mit Tests und Forschungsarbeiten aktiv in der Standardisierung mit.
Samstag, 12:15–13:00, Saal A
Sicherheit beim Onlinebanking
Referent: Prof. Dr. Walter Roth
Der Vortrag gibt eine Einführung in die Funktionsweise des HBCI (bzw. FinTS) Online-Bankingstandards. Insbesondere werden die sicherheitstechnischen Vorteile des Verfahrens erläutert. Nach einer Übersicht über die verfügbaren OpenSource Programme mit HBCI-Unterstützung erfolgt eine Demonstration unseres eigenen Programms MoneyPenny (ggf. mit Live-Demonstration. Dafür ist ein Internetzugang im Vortragsraum erforderlich) Zum Abschluß wird erläutert, wie man mit Hilfe einer selbstbootenden CD ein praktisch unangreifbares Electronic-Banking System erzeugen kann. Der Vortrag richtet sich an den an sicherem Banking interessierten Privatnutzer, geht aber auch auf die prinzipiellen Probleme abgesicherter Datenübertragung ein.
Samstag, 12:15–13:00, Saal B
Grundlagen Virtuelle Server
Referent: Johannes Formann
Was sind virtuelle Server und wofür brauche ich Sie (nicht)? Diese und andere Fragen sollen in dem Vortrag geklärt werden. Es werden die theoretische Grundlagen der verschiedenen Virtualisierungstechniken vorgestellt und deren Vor- und Nachteile erklärt. Als ein Beispiel wird die Virtualisierungslösung Xen kurz vorgestellt. Für die Verwaltung einer gräßeren Anzahl von virtuellen Servern werden einige Anregungen gegeben, und zum Schluss offene Fragen beantwortet.
Samstag, 13:15–14:00, Saal A
Serienbriefe mit OOo Writer
Referent: Jacqueline Rahemipour
Die Verwendung der Standardfunktionen einer Textverarbeitung wie OpenOffice.org Writer stellt heutzutage kaum ein Problem dar. Interessant wird es erst, wenn Spezialfunktionen benötigt werden, die nicht tagtäglich zum Einsatz kommen. Die Erstellung von Serienbriefen ist dabei ein Klassiker im Büroeinsatz oder bei der Vereinsarbeit.
Besonders Umsteiger finden in OpenOffice.org zunächst nicht den richtigen Zugang zu den Werkzeugen, die für die Serienbrief-Erstellung notwendig und hilfreich sind. Neben der generellen Einrichtung der Datenquelle und des Serienbriefs sollen einige Tipps und Tricks zeigen, wie komfortabel die Massenpost mit OpenOffice.org erstellt werden kann.
Samstag, 13:15–14:00, Saal B
GPLv3 – Wie funktioniert freie Software?
Referent: Dr. Peter Gerwinski
Funktionierende Kooperation unter Konkurrenten? Die GNU GPL macht es möglich. Dieser Vortrag erläutert die neueste Version 3 der GNU GPL und zeigt auf, worin die Vorteile dieser zunächst kompliziert erscheinenden Lizenz liegen - auch und gerade im kommerziellen Umfeld.
Samstag, 14:15–15:00, Saal A
OOo Portable – OpenOffice.org für die Hosentasche
Referent: Andreas Mantke
OpenOffice.org ist eine sehr leistungsfähige Office-Suite, die Dateien im Open Document Format (ISO-Standard 26300) wie auch in anderen verbreiteten Formaten für Office-Dateien bearbeiten und speichern kann. Da dieses Programmpaket nicht auf jedem PC installiert ist, musste man bisher insbesondere bei Präsentationen in fremden Systemumgebungen stets die dort verfügbaren Office-Programme abklären. Hier bietet nun OpenOffice.org Portable eine einfache und komfortable Lösung. Allein ein PC mit USB-Anschluß ist für dessen Einsatz erforderlich. Der Vortrag erläutert die Funktionen und Möglichkeiten von OpenOffice.org Portable, gibt einen kurzen Überblick über die Technik und informiert über Kombinationsmöglichkeiten mit anderen portablen Programmen zum kompletten "Büro in der Hosentasche".
Samstag, 14:15–15:00, Saal B
Kartengenerierung mit den "Generic Mapping Tools"
Referent: Markus Kruse
Die Generic Mapping Tools sind eine Sammlung von Open-Sourc-Software zur Verarbeitung von geografischen und kartesischen Datensätzen. Die GMT bringt eine umfangreiche Sammlung an GIS-Daten mit, welche Küstenlinien, Flüsse und politische Grenzen enthält. Das System ist für die Verwendung von der Kommandozeile aus optimiert, um die automatische Stapelverarbeitung zu ermöglichen. Der Vortrag behandelt einige der 60 Tools der GMT und gibt somit eine kleinen Einblick in die Generierung von Karten.
Samstag, 15:15–16:00, Saal A
Asterisk am ISDN Basisanschluss
Referent: Stefan Tichy
Asterisk ist ein Open Source Telefoniesystem für Linux. Asterisk unterstützt SIP und andere VoIP Protokolle, sowie die Anbindung an analoge und ISDN Systeme unter Verwendung relativ preiswerter Hardware. Um diese "relativ" preiswerte Hardware, die erforderlichen Kernel Module, User Space Libraries, Asterisk Channel Module und vor allem die damit erreichbare Funktionalität soll es hier gehen. Ausgangspunkt des Vortrags ist eine Übersicht der verfügbaren Module. Zunächst sind einige Begriffe zu klären. Darunter fallen TE- und NT-Mode, Mehrgeräte- (PTMP) und Anlagenanschluss (PTP) und anderes. Auch für den Linux Kundigen und Linux Begeisterten mag hier einiges neu sein und es darf für ihn auch neu sein, denn es geht um Telefonie. Wirklich spannend wird es dann erst bei der Vorstellung der Module, deren Möglichkeiten, der bisherigen Entwicklung und der Erwartung an den Fortschritt der nächsten Zeit. Bekannte und viel genutze Module wie bristuff und chan_capi bedürfen ebenso einer Erläuterung und teils Richtigstellung von Informationen wie die weniger bekannten vISDN, chan_sirrix und das Modul chan_misdn. Der Vortrag soll dem Zuhörer die Möglichkeit geben für sich selbst ein bevorzugtes Modul auszuwählen. Der Vortrag soll und kann keine allgemeine Aussage treffen das dieses oder jenes Modul besser oder schlechter sei.
Samstag, 15:15–16:00, Saal B
Großkaliber: Spamfilter für 1 Mio. Mails pro Tag und aufwärts
Referent: Charly Kuehnast
Wer Mailserver für viele Tausend Benutzer betreibt, benötigt leistungsfähige Spamfilter. Dieser Vortrag zeigt anhand von Beispielen aus dem täglichen Rechenzentrums-Betrieb, welche Filtermethoden sich besonders für den Betrieb in großen Installationen mit einem täglichen Datenverkehr von 1 Mio. Mails und aufwärts eignen. Obwohl der Schwerpunkt des Vortrags auf den Spamfilter-Techniken liegt, wird auch auf die benötigte Hardware, Software, die Skalierbarkeit und den Administrationsaufwand eingegangen.
Samstag, 16:15–17:00, Saal A
Warum freie Software in der Schule?
Referent: Jochen Georges
"Die Schule soll die Schüler für die Welt fit machen!" und die ganze Welt setzt auf Windowsprogramme!
"Den Schüler da abholen, wo er steht!" und Windows kennt er schon!
"Die Schule soll ein breites Spektrum an Medien anbieten!" und es gibt tausende Edutainmentprogramme für Windows!
"Die Schule soll auf den Beruf vorbereiten!" und die Firma wird auch Word benutzen!
Welche Gründe sprechen also für GNU/Linux? Ist es überhaupt geeignet? Kann es Windows vollständig ersetzen? Ist es vielleicht sogar besser? Wie überzeuge ich meine Kollegen, meine Gemeinde? Der Vortrag geht auf politische, als auch auf pragmatische Aspekte der Nutzung von freier Software in der Schule ein. Jeder ist herzlich eingeladen, besonderes technisches Wissen wird nicht voraussgesetzt.
Samstag, 16:15–17:00, Saal B
Einführung in Python
Referent: Eike Lange
Python ist eine Skriptsprache, die Anfang der 1990er in den Niederlanden entwickelt wurde. Python wird gelobt wegen der besonderen Übersichtlichkeit des Quellcodes, die dem Programmierer nach kurzer Eingewöhnung das textorientierte Arbeiten erleichtert. Die Sprache enthält Konzepte der funktionalen, imperativen und objektorientierten Programmierung. Im Vortrag werden die Elemente und Konzepte der Sprache vorgestellt, Vor- und Nachteile gegenüber gängigen imperativen Sprachen beleuchtet und eine Auswahl vorhandener Module vorgestellt. Vorkenntnisse: allgemeine Programmierkenntnisse
Samstag, 17:15–18:00, Saal A
Gentoo – Die Metadistribution
Referent: Tobias Scherbaum
Gentoo ist keine Linux-Distribution im klassischen Sinne, sondern eher ein Framework zur Erstellung einer eigenen, an die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen angepassten Linux-Distribution. Gentoo gibt dem Anwender soviel Freiheit wie möglich und soviel Hilfe wie nætig. Ein einfach zu bedienendes Paketmanagementsystem (Portage) kompiliert nahezu alle Programme aus den Quellen, was eine größtmögliche Anpassung an Wünsche und Bedürfnisse möglich macht. Während Gentoo mittlerweile mehr als eine Linux-Distribution (Portierung des Paketmanagements auf *BSD, MacOSX) ist, hat sich auch das Gentoo Projekt selbst gewandelt: Ein gewähltes "Council" lenkt die weitere Entwicklung, die Gentoo Foundation sichert die Entwicklung unter anderem durch Bereitstellung von Infrastruktur. Nach einem groben Überblick (Vergangenheit, "Evolution", Gegenwart) und Bericht über aktuelle Entwicklungen aus dem Projekt soll der Vortrag die Funktionsweise einer von der Community gesteuerten Distribution skizzieren, Abläufe innerhalb der Distribution darstellen und aufzeigen, an welchen Stellen die Community - der Anwender selbst - auch mit geringen Zeitaufwänden seine Distribution zum positiven hin beeinflussen und verändern
Sonntag, 11:00–11:45, Saal A
Perl erweitern – Module vom Comprehensive Perl Archive Network (CPAN)
Referent: Simon Wilper
In diesem Vortrag geht es um die Erweiterung von Perl durch die Module des Comprehensive Perl Archive Network (CPAN). Die Vielzahl der thematischen Bereiche des CPAN bietet fast fuer jede Aufgabenstellung unterstuetzende Loesungen. Am Beispiel von OpenOffice::OODoc soll gezeigt werden, wie man mit Perl OpenOffice.org-Dateien analysiert, bearbeitet und erstellt.
Sonntag, 11:00–11:45, Saal B
Gaming unter GNU/Linux
Referent: Marc Michaelsen
Der Vortrag "Gaming unter GNU/Linux" soll einen Überblick über das Thema eröffnen, wie Spiele verschiedenster Genre, OpenSource und auch Kommerzielle/Proprietäre, die sich unter diversen Betriebssystemen großer Beliebtheit erfreueun unter dem freien Betriebssystem GNU/Linux zum Laufen gebracht werden und gespielt können.
Sonntag, 12:00–12:45, Saal A
Kubuntu – Collaboration to the Core
Referent: Ernesto Ruge
Kubuntu ziehlt darauf ab, eine reine, perfekte und vorallem auch benutzbare KDE-Distribution zu erstellen. In unserem Vortrag werden wir Kubuntu, seine Geschichte, die aktuelle Distribution, das Team dahinter sowie die Pläne für die Zukunft vorstellen. Auch ein Blick auf die speziellen Vorteile und den Grund, warum man Kubuntu verweden sollte, darf natürlich nicht fehlen. Wir zeigen euch was Kubuntu besonders macht. Im Anschluss beantworten wir Fragen rund um Kubuntu und die Kubuntu Comunity.
Sonntag, 12:00–12:45, Saal B
Spamfilterung auf SMTP-Ebene mit Hermes
Referent: Veit Wahlich
Hermes ist ein einfach zu konfigurierender SMTP-Proxy, der ein EMail-System unabhängig von der verwendeten Software um eine umfangreiche Palette von Anti-Spam-Funktionen erweitert, die individuell aktiviert und konfiguriert werden können.
Einen besonders hohen Stellenwert nehmen dabei Filter wie Throttling, Greylisting und Nolisting ein, die ein standardkonformes Verhalten des einliefernden Servers erzwingen. So werden bereits deutlich über 95% der unerwünschten EMails gar nicht erst vom System akzeptiert – vollständig ohne false positives.
Um die Erkennung weiter zu verbessern, können zahlreiche aktive Filter zugeschaltet werden, angefangen bei DNS-basierten Black- und Whitelists bis zum Sender Policy Framework, sodass in der Praxis Erkennungsraten von über 98% üblich sind.
Sonntag, 13:00–13:45, Saal A
VIM Configuration for Perl
Referent: Rüdiger Pretzlaff
Im Vortrag wird die Konfiguration von Vim erklärt, um den Vim als Texteditor beim Programmieren zu benutzen. Im Vortrag wird Perl als Programmiersprache für diese Optimierung verwendet, die meisten Beispiele können aber gleichermaßen für alle anderen Programmiersprachen genutzt werden.
Einige Leute behaupten, dass Vim zur Deckung der Bedürfnisse beim Programmieren keine zusätzliche Konfiguration benötigt, während andere sagen, er wuerde nie so gut sein, wie einige Integrated Development Environments (IDEs). Der Vortrag soll diese Ansichten nicht aus der Welt schaffen, sondern bietet lediglich einige Tipps, wie man sich Vim konfiguriert, um ($ENV{USER}|Vim) ein wenig Look & Feel einer IDE zu gönnen.
Sonntag, 13:00–13:45, Saal B
JackLab - Musikproduktion und Linux
Referent: Michael Bohle
Ein Überblick über die JackLab Community, die Beziehung zu openSUSE, über Musiker und Entwickler, die JackLab Audio Distribution im besonderen.
Sonntag, 14:00–14:45, Saal A
10 Jahre GNOME-Desktop: Ein kurzer Blick in Vergangenheit und Zukunft des GNOME-Projekts
Referent: Hendrik Richter
Im August wurde GNOME 10 Jahre alt und bietet somit seit über einer Dekade eine benutzerfreundliche und einfach zu erlernende Arbeitsoberfläche, die nicht nur in der Linux-Welt ihre Anhänger hat. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des GNOME-Desktops und stellt interessant aufbereitet den weiten Weg bis zur aktuellen Version 2.20 dar. Doch ein ein Blick in die Zukunft wird nicht verwehrt, denn es wird auch berichtet, was in nächster Zeit von GNOME erwartet werden kann. Dieser Vortrag benötigt keine Vorkenntnisse und richtet sich nicht ausschließlich an GNOME-Benutzer, sondern an Interessierte der Freien Software-Bewegung.
Sonntag, 15:00–15:45, Saal A
GPLv3 – Praktische Auswirkungen
Referent: Peter Voigt
Vor wenigen Wochen wurde die Version 3 der GPL veræffentlicht. Was aus rechtlicher Sicht beim Umstieg auf die GPLv3 und was beim Umgang mit der GPLv3 zu beachten ist, erläutert dieser Vortrag. In ihrer neuen Fassung kann die GPL durch eigene Klauseln ergänzt werden. Was mæglich und was davon ratsam ist, wird anhand einer Checkliste dargestellt. Nebenbei werden die Patentschutzabkommen dreier Linux- Distributoren, das umstrittene Thema duale Lizenzierung und der erste Vorschlag, die GPLv3 zu umgehen, beleuchtet. Dieser Vortrag wendet sich an Open Source-Interessierte ohne rechtliche Vorkenntnisse.
Sonntag, 16:00–16:45, Saal A
OLAP mit Open Source - denken Sie multidimensional!
Referent: Dirk Rönsch
OLAP was ist das? Eine Einführung in den Online Analytik Prozess und die mutlidimensionale Gedankenwelt. Reports sind statisch und bieten den immer gleichen eindimensionalen Blick auf die Daten. Die Welt jedoch ist vieldimensional! Mit der OLAP-Technologie lassen sich diese auch darstellen und analytisch betrachten die Welt aus den unterschiedlichsten Perspektiven ansehen. Der Vortrag biete einen Einblick in die Technik und einen Überblick über die freien Projekte die sich damit befassen.
Sonntag, 16:00–16:45, Saal B
Sprechendes Linux: Zwischen Sprachausgabe und Großschrift – So Arbeiten Blinde und Sehbehinderte
Referent: Mirko Blinn, Sebastian Andres
In diesem Vortrag geht es um die Arbeitsweisen von Behinderten Menschen mit Linux. Es wird aufgezeigt mit welchen Lösungen Blinde und Sehbehinderte unter Linux arbeiten. Dabei wird anhand des Screenreaders Orca die dafür notwendigen Elemente wie Text-to-speech, Brailausgabe und Vergrößerung vorgestellt. Sebastian Andres wird als blinder Nutzer von den Problemen berichten, welche momentan für Blinde in Linux besonders bei der Nutzung der grafischen Oberfläche GNOME noch bestehen. Mirko Blinn wird zeigen an welchen Grenzen man bei der Arbeit mit stark vergrößertem Bildschirminhalten stößt und wie diese z.B. durch den Einsatz von 3D-Desktops wie Compiz zum Teil überwunden werden können. Weiterhin wird aufgezeigt was Entwickler dafür tun können, damit ihre Software in Zukunft barrierefreier wird. Hierbei wollen wir kurz auf die dafür notwendigen technischen Hintergründe eingehen. Abschließend wird Mirko noch einen kurzen Überblick geben, welche Möglichkeiten für Menschen mit anderen Behinderungen existieren, um unter Linux zu arbeiten und wie die vorhandenen Möglichkeiten auch für Nutzer ohne Behinderung zum Vorteil sein können.